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Liebe Mitglieder,

Adolph Kolping sagt „Tue Gutes, wo Du kannst, ohne Ansehen der Person, und wer der Hilfe bedarf, wo Du sie leisten kannst, der ist Dein Nächster“. Dies ist ein hoher Anspruch „Hilfe zu leisten, ohne Ansehen der Person“, d.h. wer den christlichen Glauben lebt, darf nicht fragen, nach unverschuldeter oder selbst verursachter Not, sondern soll, soweit es ihm möglich ist, helfen. So mancher mag sich angesichts eines Papstes Franziskus und seiner deutlichen Ansage gegenüber der Kurie erfreut die Hände gerieben haben. Dieser Papst wagt es, unbequeme Wahrheiten öffentlich anzusprechen. Aber Vorsicht liebe Brüder und Schwestern – Ehrgeiz, Eitelkeit, Machthunger, spirituelle Leere, um nur einige der vom Papst genannten Untugenden zu nennen, sind nicht nur Schwächen der Kurie, sie führen auch uns täglich immer wieder aufs Neue in Versuchung. Auch für uns heißt es, sich zu hinterfragen, wie lebe ich mein Leben, ist es im Einklang mit den christlichen Geboten der Toleranz und Nächstenliebe, vermittle ich meinen Mitmenschen, dass unser Glaube eine frohe Botschaft ist oder ist das Gegenteil der Fall? Um wieder auf Adolph Kolping zurück zu kommen, lasst uns das gerade begonnene neue Jahr dazu nutzen, weiterhin unsere Kraft und unser Engagement zum Wohl unseres Nächsten einzusetzen, um so ein wenig für mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt beizutragen.

„Treu Kolping!“

Pfr. Georg Neumaier      Franz Besel
(Präses)                                (Vorstand)