Kolpingfamilie Bad Aibling

kolpinglogob

28.12.15 Einsamkeit wieder gemeinsam besiegt © OVB
Kolping Weihnachtsstube
Gemeinsames Singen in der Weihnachtsstube. Auch Annemarie Wagemann, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Stephanskirchen (links), war gekommen. Reisner
Eine vielgliedrige Kette helfender Hände hat dafür Sorge getragen, dass in der Aiblinger Weihnachtsstube an Heiligabend der Einsamkeit erfolgreich der Kampf angesagt werden konnte. Bad Aibling.
Bei Zitherklängen und einem gemeinsamen Essen feierten ein paar Dutzend Menschen miteinander, die ansonsten alleine gewesen wären.

– Initiatorin Astrid Kotter und ihr Team hatten mit liebevoller Tischdekoration und einem schön geschmückten Christbaum dafür gesorgt, dass auch das Ambiente dazu beitrug, rasch weihnachtliche Stimmung im Johannisstüberl des Paulusheims aufkommen zu lassen. Dort fand die Veranstaltung zum vierten Mal in Folge unter dem Dach der Aiblinger Kolpingfamilie statt. Pfarrer Georg Neumaier hatte den Saal wieder kostenlos zur Verfügung gestellt und mischte sich zu späterer Stunde noch unter die Schar der Gäste.

Bereits zu Beginn waren Bürgermeister Felix Schwaller und seine Frau Marlies, der Aiblinger Sozialreferent Dieter Bräunlich und Stadträtin Elisabeth Geßner vorbeigekommen. „Das ist wirklich ein tolles Angebot. Ich möchte mich ganz herzlich bei Astrid Kotter, die die Idee zur Weihnachtsstube hatte, und allen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die heute Abend mit ihr im Einsatz sind“, sagte der Bürgermeister in seinem Grußwort.

Ein Dank, dem sich der Sozialreferent anschloss und den er um eine gute Nachricht ergänzte. „Für alle Besucher der Weihnachtsstube aus dem Stadtgebiet fährt das Aiblinger Seniorentaxi heute kostenlos“, so Bräunlich. Das Angebot des Taxibetreibers war nur ein Mosaikstein vielfältiger Hilfe und Unterstützung, über die sich das Weihnachtsstuben-Team freuen durfte. Die Brauerei aus der Nachbargemeinde stellte die Getränke zur Verfügung, Bürgermeister Felix Schwaller hatte den Christbaum gestiftet, dessen Schmuck vom Kindergarten Mariä Himmelfahrt stammt.

Die Kinder des Kindergartens Burg Sonnenstein sorgten für die Tischdekoration, die die Besucher zusammen mit einem kleinen Weihnachtspräsent mit nach Hause nehmen durften. Ein zusätzliches Christkindl gab es diesmal von einer Aiblinger Apotheke, die spontan noch eine Tüte mit Präsenten für alle Besucher zusammengestellt hatte. Auch über die eine oder andere Geldspende zur Abdeckung der Unkosten freuten sich die Veranstalter.

Zum Gelingen des Abends haben neben den Helfern im Paulusheim zudem einige engagierte Aiblinger Frauen beigetragen. Gitti Lindner bereitete in bewährter Manier wieder etliche Liter Gemüsesuppe zu, Katrin Maier, Gisela Breu, Margit Hanke und Charlott Wittekind-Stöckel haben mit Salaten, Plätzchen, Eisspenden und Selbstgebackenem für Beilagen, Desserts und den kleinen Naschbedarf zwischendurch gesorgt.

In der Küche hatten Stadtrat Rudi Gebhart und seine Frau Christine alles bestens im Griff. „Für uns ist das Ehrensache, wieder mit dabei zu sein“, sagte Gebhart, der an diesem Abend viele Dutzend Fleischpflanzerl zubereitete, die großen Anklang fanden. Auch die Kosten hierfür hat das Ehepaar übernommen. Damit kein Essen weggeworfen werden musste, hatte die Aiblinger Tafel eigens Portionierungsbehälter zur Verfügung gestellt. So konnten sich vor allem die Bedürftigen in den Reihen der Besucher auch noch über etwas Wegzehrung für die Feiertage freuen.

Für die musikalische Unterhaltung hatte Sepp Ettenhuber mit seiner Zither gesorgt. Georg Rechenauer trug passende Gschichterl dazu vor. Annemarie Wagemann, die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Stephanskirchen, war eigens nach Bad Aibling gekommen und hatte ein Friedenslicht mitgebracht, welches durch die Tischreihen wanderte, während sie ein paar Sätze zum Nachdenken vortrug.

Zum Nachdenken über den Sinn von Weihnachten regte auch Diakon Bernd Schmitz in seinem Grußwort an. Er ließ es sich nicht nehmen, die private Familienfeier zu Hause für eine Stunde zu verlassen und mit allen Besuchern ein paar Worte zu wechseln. Als rechtzeitig zu Beginn der Christmette in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Lichter im Paulusheim ausgingen und beim Verabschieden so manche Träne der Dankbarkeit floss, waren sich Astrid Kotter und ihre Helfer einig, sich mit ihrem Engagement für die Weihnachtsstube selber ein besonders schönes Weihnachtsgeschenk gemacht zu haben, das man sich nicht kaufen kann. „Unser gemeinsamer Gegner ist die Einsamkeit von Menschen. Und den haben wir auch heute Abend wieder einmal besiegt“, meinte Kotter. tt

Tonschwammerl für die Bad Aiblinger Weihnachtsstube

Tonschwammerl

24.12.2015
© OVB

Tonschwammerl, in denen ein Teelicht Platz hat, haben die Kinder des Kindergartens  Sonnenstein in Bad Aibling für die Weihnachtsstube gebastelt.

Sie dient am Heiligen Abend ab 17.30 Uhr im Bad Aiblinger Paulusheim  (Harthauser Straße 1) wieder als Anlaufstelle für Menschen jeden Alters  aus dem gesamten Landkreis, die an Weihnachten einsam sind und  Geborgenheit in der Gemeinschaft suchen. Die Kleinen haben sich sehr  gefreut, einen Beitrag für diesen Zweck zu leisten, und sind sehr stolz  auf ihre Werke, die als Tischdekoration dienen und von den Besuchern mit nach Hause genommen werden dürfen. In der Weihnachtsstube laden  Initiatorin Astrid Kotter und ihr Team ehrenamtlicher Helfer zu einem  Essen und Getränken ein, die die Brauerei Maxl rain stiftet. Sepp  Ettenhuber spielt auf der Zither, Georg Rechenauer trägt Verserl und  Gschichterl vor. Besucher können zu der unter dem Dach der Aiblinger  Kolpingsfamilie stehenden Veranstaltung spontan kommen. Wer noch  Informationsbedarf hat, kann sich am Heiligen Abend noch bei Astrid  Kotter unter der Telefonnummer 0 80 61/2551 melden. Reisner

05.12.15

 “Vor mir muß niemand Angst haben”

Weihnachtsmänner mag er nicht: Nikolaus Dietmar Bräunlich. SchleckerBräunlich

Dietmar Bräunlich, 62 Jahre,

ist einer von mehreren Nikoläusen, die im Auftrag der Kolping-Familie Bad Aibling jedes Jahr bis zu hundert Kinder besuchen. Er selbst wird am Samstag im Einsatz sein.

-Wie sauer werden Sie, wenn man Sie mit dem Weihnachtsmann verwechselt?

Gut finde ich das nicht. Es geht ja um den Brauch des Heiligen Nikolaus. Es geht nicht um diesen merkantilen Weihnachtsmann, der ja meistens aus Amerika kommt und manchmal sogar auf dem Motorrad vorfährt.



Weihnachtsmänner mag er nicht: Nikolaus Dietmar Bräunlich. Schlecker © OVB


-Sind Sie ein strenger Nikolaus?

Vor mir muss niemand Angst haben. Der heilige Nikolaus von Myra war ja ein braver Mann. Ein Heiliger, der Gutes getan hat, für Arme, Entrechtete, Kinder. So wurde er uns überliefert und so müssen wir ihn erhalten. Deswegen will ich auch ein netter Nikolaus sein, der vielleicht mal warnend den Zeigefinger erhebt, sonst aber gutmütig ist.

-Haben die Kinder trotzdem manchmal Angst?

Natürlich. Manche verstecken sich hinter dem Sofa. Aber wenn sie ein Geschenk wollen, kommen sie schon heraus.

-Wurden Sie als Nikolaus schon einmal enttarnt?

Ja, in der eigenen Familie: Meine Tochter war schon ein bisschen älter, vielleicht zehn. Die hat mir ins Gesicht geschaut und mich erkannt und ab da immer herzhaft gelächelt. Die beiden kleinen Kinder nicht, die haben gezittert. Erst, als sie groß waren, hat ihnen die Schwester verraten, wer damals der Nikolaus war.

-Und sonst ist noch nichts schief gegangen bei Ihren Nikolaus-Einsätzen?

Einmal ist uns das Licht ausgefallen, da standen wir dann im Dunkeln, die Kinder haben geschrien und der Vater musste mit dem Feuerzeug zum Sicherungskasten gehen. Was manchmal vorkommt: Dass ein Kind mir die Tür aufmacht und sich so erschreckt, dass es ausrutscht und hinfällt. Aber passiert ist dabei zum Glück noch nichts.

-Ihr Rat an alle Nikoläuse da draußen?

Sie müssen das aus Überzeugung machen. Nicht aus Gaudi oder einfach, weil einer gefragt hat. Sie erinnern an einen tollen Mann, Sie pflegen eine Tradition. Nur dann bringen Sie auch das rüber, wofür der Nikolaus steht.

 

 

24.11.15

Gedenken an Kolping

Bad Aibling - Die Aiblinger Kolpingfamilie nimmt am Gedenken anlässlich des 150.

Todestages von Adolph Kolping, dem Gründer der Kolpingbewegung, teil. Es wird auf Diözesanebene am Freitag, 4. Dezember, in der Münchner Bürgersaalkirche begangen. Beginn ist um 18 Uhr. Die Kolpingmitglieder wollen dazu Fahrgemeinschaften bilden. Anmeldungen von Interessierten nimmt die Vorsitzende Margot Sibbers ab sofort entgegen unter Telefon 08061/ 4233.

21.11.15

Nikolaus hat noch Termine frei
Bad Aibling - Zahlreiche Anmeldungen liegen bei Organisatorin Monika Stacheder bereits für den Nikolausdienst vor, den die Kolpingfamilie anbietet.Während der Zeitplan für Samstag, 5. Dezember, bereits eng ist, haben die Nikoläuse am Sonntag, 6. Dezember, noch Kapazitäten frei. Familien, die einen Besuch wünschen, sollten sich schnellstmöglich mit Monika Stacheder, Telefon 08061/4405, in Verbindung setzen. Der Dienst ist kostenlos, eine Spende wird jedoch erbeten. Den Reinerlös stellt Kolping für einen guten Zweck zur Verfügung.

13.11.15

Kolping lädt zum Benefiz-Schafkopfen

Bad Aibling - Zu einem landkreisweiten Benefiz-Schafkopfen lädt die Kolpingfamilie Bad Aibling am Samstag, 21. November, ins Paulusheim ein. Beginn des Turniers ist um 14.30 Uhr. Als Spielleiter fungiert Sepp Davanzo. Es gibt Tischpreise und Hauptpreise für die drei Erstplatzierten. Der Einsatz pro Runde beträgt acht Euro. Auch eigene Damenrunden werden gespielt, die bereits um 14 Uhr beginnen. Den Reinerlös des Turniers stellt die Kolpingfamilie für einen guten Zweck zur Verfügung.

Für die Bewirtung der Kartler durch den Veranstalter ist gesorgt

11.11.15

Ehrungen bei der Kolpingsfamilie

Bad Aibling - Neuaufnahmen und Ehrungen verdienter Mitglieder stehen im Mittelpunkt des traditionellen Familienabends, zu dem die Kolpingsfamilie am
Samstag, 14.
November, ins Paulusheim einlädt. Beginn der Zusammenkunft, die von der Rauschberg-Musi umrahmt wird, ist um 19 Uhr. Der Versammlung geht ein Gottesdienst zum Kolping-Gedenktag voraus: 18 Uhr, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

04.11.15

Kolping sammelt wieder Altmaterial

Bad Aibling - Ihre traditionelle Altkleider- und Altpapiersammlung führt die Aiblinger Kolpingfamilie am kommenden Samstag, 7.November, ab 8 Uhr zusammen mit der Caritas im gesamten Stadtgebiet sowie in Willing, Mitterham, Westerham, Berbling, Mietraching, Ellmosen, Thann und Jarezöd durch. Neben Papier und Altkleidern werden auch Schuhe und Federbetten gesammelt. Die Spender werden gebeten, ihr Altmaterial rechtzeitig vor Beginn der Sammlung gut sichtbar am Straßenrand zu platzieren. Wer will, kann sein Sammelgut auch selber am Verladeplatz auf der Volksfestwiese abgeben. Bei Problemen mit der Abholung stehen Michael Liegl, Telefon 0171/ 6008918, und Margot Sibbers, Telefon 0174/ 8924727, zwischen 11 und 12 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Reinerlös der Sammlung wird für soziale Zwecke verwendet.

29.09.15

Wallfahrt nach Schwarzlack

Bad Aibling - Nach Schwarzlack führt in diesem Jahr die Wallfahrt, zu der die Kolpingsfamilie Bad Aibling am Samstag, 3.Oktober, aufbricht. Treffpunkt der Teilnehmer ist um 9.45 Uhr beim Schlosswirt in Brannenburg. Gemeinsam gehen die Wallfahrer den Kreuzweg zur Kirche, wo um 10.30 Uhr ein Gottesdienst beginnt. Abgerundet wird die Kolping-Wallfahrt durch eine Einkehr im Berggasthaus Schwarzlack

20.07.15

Radltour der Kolping- Mitglieder

Bad Aibling - Zu einer Radltour brechen die Mitglieder der Aiblinger Kolpingfamilie am morgigen Dienstag auf.Treffpunkt der Teilnehmer ist um 19 Uhr beim Kindergarten in Willing. Abgerundet wird die Fahrrad-Tour mit einer Einkehr im Gasthaus Kriechbaumer in Mietraching.
Bei schlechtem Wetter beginnt das gemütliche Beisammensein beim Wirt in Mietraching bereits um 19 Uhr

09.05.15

Kolping spendet 1000 Euro

Bad Aibling - Die Kolpingsfamilie Bad Aibling greift den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Nepal finanziell unter die Arme.Der Vorstand des Vereins hat bei seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimme beschlossen, hierfür einen Betrag von 1000 Euro zur Verfügung zu stellen.
Das Geld wird nach Angaben des Vorstands der Katastrophenhilfe der Organisation Caritas International zur Verfügung gestellt und vor Ort zweckgebunden eingesetzt

05.05.15

Maiandacht bei Kolping

Bad Aibling - Zu ihrer traditionellen Maiandacht lädt die Kolpingsfamilie am Freitag, 8.

Mai, am Kolpingkreuz in Mietraching ein. Beginn ist um 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die Andacht in die Mietrachinger Kirche verlegt. Dem gemeinsamen Gebet schließt sich ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Kriechbaumer an.

31.03.15

Gemeinsame Gebetsstunde mit Kolping

Bad Aibling - Zu einer gemeinsamen Gebetsstunde mit dem katholischen Frauenbund lädt die Kolpingfamilie am Gründonnerstag,
2. März, in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein. Beginn des Gebets ist um 20.30 Uhr. Auch Nichtmitglieder sind willkommen.

26.03.15

Kolping sammelt Altmaterial

Bad Aibling - Ihre traditionelle Altkleider- und Altpapiersammlung führt die Aiblinger Kolpingfamilie am Samstag, 28. März, ab 8 Uhr zusammen mit der Caritas im gesamten Stadtgebiet sowie in Willing, Mitterham, Westerham, Berbling, Mietraching, Ellmosen, Thann und Jarezöd durch.

Neben Papier und Altkleidern werden auch Schuhe und Federbetten gesammelt.

Die Spender werden gebeten, ihr Altmaterial rechtzeitig vor Beginn der Sammlung gut sichtbar am Straßenrand zu platzieren.

Wer will, kann sein Sammelgut auch selber am Verladeplatz auf der Volksfestwiese abgeben. Bei Problemen mit der Abholung steht Margot Sibbers in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr als Ansprechpartner unter Telefon 0172/8924727 zur Verfügung.

Der Reinerlös der Altkleidersammlung wird wieder für soziale Zwecke verwendet. tt

18.03.15

Gebetsabend bei Kolping

Bad Aibling - Zu einem Gebetsabend lädt die Kolpingfamilie am kommenden Freitag, 20. März, in die Sebastianikirche ein. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.  Der Andacht in der Kirche schließt sich ein gemütliches Beisammensein im Caffee Rott an.

12.03.15

Frühschoppen bei Kolping

Bad Aibling - Zu einem gemeinsamen Frühschoppen treffen sich die Mitglieder der Kolpingfamilie am Sonntag, 15. März, im Paulusheim. Das gemütliche Beisammensein findet nach dem  Sonntagsgottesdienst statt, der um 10 Uhr in der Pfarrkirche Maria  Himmelfahrt beginnt.

12.02.15

Großer Andrang beim Kolping-Schafkopfen

Klaus Greger hatte die meisten Punkte

Schafkopf

 

 

 

 

 

 

 

Kolpingvorsitzende Margot Sibbers und Spielleiter Sepp Davanzo (rechts) gratulierten den drei Erstplatzierten Sepp Scherer, Klaus Greger und Peter Lehle (von links). Foto kotter © OVB

Bad Aibling - Die Plätze in der Johannisstube des Paulusheims reichten nicht aus, so groß war der Andrang beim landkreisweit offenen Benefizschafkopfen der Aiblinger Kolpingfamilie. Das Organisationsteam um Spielleiter Sepp Davanzo stellte kurzerhand noch Tische und Stühle auf, damit auch wirklich alle Kartler mitspielen konnten, die gekommen waren.

Auch Altbürgermeister Dr. Werner Keitz und Stadtpfarrer Georg Neumaier waren mit von der Partie, wobei sich Neumaier im Gegensatz zum nicht ganz so erfolgreichen ehemaligen Stadtoberhaupt über einen Tischpreis freuen durfte.

Gesamtsieger des Turniers wurde Klaus Greger aus Thansau, gefolgt von Sepp Scherer aus Bad Aibling und Peter Lehle aus Kolbermoor. Den Damenpreis sicherte sich Ursula Davanzo. Sepp Davanzo überreichte dem Erstplatzierten ein Fass Bier, das Kolping als Hauptreis ausgelobt hatte. Kolpingvorsitzende Margot Sibbers freute sich bei der Siegerehrung über die große Resonanz, auf die das Turnier gestoßen war, und kündigte eine Wiederholung im Herbst dieses Jahres an.

Gemäß einem Beschluss des Vorstandes will Kolping den Erlös der Veranstaltung Kaplan Banda von der Aiblinger Stadtkirche zur Verfügung stellen, der aus Indien stammt und mit dem Geld soziale Projekte für notleidende Menschen in seiner Heimat unterstützt. tt

29.01.15

Kolping lädt zu Kinderfasching

Bad Aibling - Ihren traditionellen Kinderfasching veranstaltet die Kolpingsfamilie am Sonntag, 8. Februar, im Paulusheim.

Einlass ist ab 13 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr. Im Eintrittspreis von fünf Euro pro Kind sind ein Paar Wiener, ein Getränk und Gutscheine für Süßigkeiten enthalten. Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro.

Im Rahmenprogramm werden zahlreiche lustige Spiele für die kleinen Ballbesucher geboten, für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band "Seven in". Der Auftritt des Kinderprinzenpaares samt Garde des Trachtenvereins Oberlandler zählt zu den Höhepunkten des Nachmittags. Der Keller des Pfarrheims wird in eine Disco umgewandelt, die auch über eine Bar verfügt, an der es ausschließlich antialkoholische Cocktails gibt. Für die Bewirtung der Besucher mit Kaffee und Kuchen sowie mit Brotzeiten und kühlen Getränken ist gesorgt.

 

Kostenloses Taxi zur Weihnachtsstube

 

kolping_weihnachtsstube 2015© OVB

Sie wollen der Weihnachtsstube zum Erfolg verhelfen: Zitherspieler Wiggerl Englmeier, Bürgermeister Felix Schwaller, Stadtrat Rudi Gebhart, Sozialreferent Dieter Bräunlich, Georg Rechenauer, Kolpingvorsitzende Margot Sibbers und Initiatorin Astrid Kotter (von links). Foto REsiner

 

Berthold Suldinger, und der Nachbargemeinde Bruckmühl, Anneliese Weißbrich, unterstützt.

Bad Aibling - Unter dem Motto "Gemeinsam statt einsam" bieten Initiatorin Astrid Kotter und ihr Team wieder einen Treff für Menschen, die am Weihnachtsabend nicht alleine sein und ihn deshalb gerne mit anderen verbringen wollen. Bürgermeister Felix Schwaller fungiert auch heuer als Schirmherr und stiftet den Christbaum, Pfarrer Georg Neumaier stellt die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Bad Aiblings Sozialreferent Dieter Bräunlich, zugleich Seniorenbeauftragter der Stadt, hat den Kontakt zu den beiden Nachbargemeinden hergestellt.

"Das ist eine tolle Einrichtung. Einsamkeit und Bedürftigkeit beschränken sich an Weihnachten nicht auf unsere Stadt. Da bietet sich eine Zusammenarbeit förmlich an", sagt Bräunlich.

Für alle da zu sein, die an diesem besonderen Abend im Jahr ein bisschen menschliche Wärme und Geborgenheit suchen, das hat sich das Weihnachtsstuben-Team wieder zum Ziel gesetzt. Eine Aufgabenstellung, "die hundertprozentig mit dem Gedankengut unseres Gründers übereinstimmt", betont die Kolpingvorsitzende Margot Sibbers.

Erste Anmeldungen bereits eingegangen

Die Zeit bis zum Heiligen Abend wollen die Mitglieder des Weihnachtsstuben-Teams neben den organisatorischen Vorbereitungen jetzt vor allem auch dafür nutzen, Hemmschwellen bei Menschen abzubauen, die gerne kommen würden, sich aber vielleicht nicht trauen. Mit Plakaten und Handzetteln soll zur Adventszeit verstäkrt auf das Angebot hingewiesen werden.

Über erste Anmeldungen konnte sich Astrid Kotter heuer bereits kurz nach dem Seniorentag freuen, der im Oktober im Aiblinger Rathaus stattfand. "Da haben wir Werbung gemacht und prompt Rückmeldungen bekommen", freut sich Kotter. Dass Stadtrat Rudi Gebhart, der mit seiner Frau ebenfalls zum Weihnachtsstuben-Team gehört, die Druckaufträge kostenfrei erledigt hat, bezeichnet die Initiatorin "als große Starthilfe, für die wir sehr dankbar sind".

Die Weihnachtsstube versteht sich auch heuer als konfessionsübergreifendes Angebot, das für alleinstehede Senioren ebenso offen ist wie für Jugendliche, Alleinerziehende, Geschiedene und Ehepaar - gerne auch mit Kindern -, die an Weihnachten Gemeinschaft suchen. Kolping übernimmt die kostenlose Bewirtung der Besucher, von denen sich jeder zudem über ein kleines Geschenk freuen darf. Auch für ein weihnachtlich geprägtes Rahmenprogramm ist wieder gesorgt. Wiggerl Englmeier, selbst Mitglied der Aiblinger Kolpingfamilie, stimmt auf seiner Zither weihnachtliche Weisen zum Mitsingen an, Georg Rechenauer trägt Verserl und Gschichterl vor, die zum Heiligen Abend passen.

Feier beginnt nach Totengedenken

Grundsätzlich kann jeder, der Interesse hat, spontan zu der Feier kommen, die gegen 17.30 Uhr nach dem Totengedenken am Friedhof beginnt und gegen 22 Uhr zu Ende geht, damit die Besucher die Möglichkeit haben, die Christmette in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu besuchen. Um die organisatorische Vorbereitungsarbeit etwas zu erleichtern und den Bedarf eines Fahrdienstes im Vorfeld abschätzen zu können, wäre es jedoch wünschenswert, wenn sich Interessenten frühzeitig bei Astrid Kotter unter Telefon 08061/2551 (montags und dienstags erst ab 19.30 Uhr) melden. Sie erteilt auch nähere Ausküfte zur Weihnachtsstube und hilft weiter, wenn ein kostenloser Fahrdienst benötigt wird, den die Kolpingfamilie anbietet.

Fahrten zur Feierund nach Hause

Sozialreferent Dieter Bräunlich hat dafür Sorge getragen, dass das Seniorentaxi am Heiligen Abend bei Bedarf zur Verfügung steht. Auch die Taxifahrt ist für die Besucher der Weihnachtsstube kostenlos. tt

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