Kolpingfamilie Bad Aibling

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03.12.16 © OVB

WEIHNACHTSSTUBE ÖFFNET HEUER BEREITS ZUM FÜNFTEN MAL

Mit neuen Gesichtern gegen Einsamkeit

Kolping Weihnachtsstube3Die Plakatwerbung kann beginnen: Sozialreferent Dieter Bräunlich sowie Hermine Heinisch, Astrid Kotter und Dr. Christina Koltermann vom Weihnachtsstuben-Team (von links) begutachten die ersten Exemplare.

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Bereits zum fünften Mal in Folge öffnet die Aiblinger Weihnachtsstube am Heiligen Abend ihre Pforten. Initiatorin Astrid Kotter lädt dazu heuer unter dem Dach der Kolpingfamilie Bad Aibling nach vier Jahren im Paulusheim erstmals ins Pfarrheim St. Georg ein.

Bad Aibling – Der Grundgedanke des Angebots ist unverändert. Angesprochen werden sollen Menschen, die den Weihnachtsabend nicht allein verbringen wollen und sich nach Gemeinschaft und Geborgenheit sehnen. Für sie bereiten Kotter und ihr Team ein weihnachtliches Programm vor, das auch eine kostenlose Bewirtung und ein kleines Präsent für alle Besucher einschließt. Die Schirmherrschaft hat wieder Bürgermeister Felix Schwaller übernommen, der zudem den Christbaum stiftet.

 

 

Zwei neue Gesichter kann Astrid Kotter heuer im Team der Unterstützer begrüßen. Franz Noichl aus Raubling spielt diesmal auf der Zither, bei der Betreuung wirkt erstmals Dr. Christina Koltermann, die ehemalige Chefärztin für Anästhesiologie am Romed-Klinikum in Bad Aibling, mit.

Voll hinter dem Angebot stehen auch Stadtpfarrer Georg Neumaier, der die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt, und Bad Aiblings Sozialreferent Dieter Bräunlich. Er hat bereits im Vorfeld mit den Betreibern des Aiblinger Seniorentaxis gesprochen und vereinbart, dass es am Heiligen Abend Besucher bei Bedarf kostenlos zur Weihnachtsstube bringt und auch wieder nach Hause fährt. „Diese Veranstaltung ist ein tolles Angebot, für das ich großen Bedarf in unserer Stadt sehe“, so Bräunlich.

Besucher aus dem gesamten Mangfalltal sind zur Weihnachtsstube eingeladen. Die Seniorenbeauftragten von Bruckmühl, Anneliese Weißbrich, und Kolbermoor, Dagmar Badura, rühren in ihrem Zuständigkeitsbereich ebenfalls kräftig die Werbetrommel für dieses Angebot. „Wir haben uns sehr gefreut, dass in den vergangenen Jahren auch Gäste aus diesen Orten gekommen sind“, betont Margot Sibbers, die Vorsitzende der Aiblinger Kolpingfamilie.

Die Vorbereitungen für die Zusammenkunft am Heiligen Abend laufen bereits auf vollen Touren. Stadtrat Rudi Gebhart, der wieder als Küchenchef fungieren wird, hat die Werbeplakate bereits kostenfrei fertiggestellt. Auch einige fleißige Helfer, die von Anfang an bei der Zusammenstellung des kulinarischen Angebots mitwirken, stehen parat. „Diese Form der Solidarität erleben zu dürfen, ist natürlich ein großer Ansporn für unser Team. Ich bin sehr dankbar dafür“, sagt Astrid Kotter.

Die Weihnachtsstube versteht sich als konfessionsübergreifendes Angebot – auch für Menschen, die der Kirche fernstehen. Sie steht für alleinstehende Senioren ebenso offen wie für Jugendliche, Alleinerziehende, Geschiedene und Ehepaare – gerne auch mit Kindern –, die am Heiligen Abend der Einsamkeit entfliehen wollen und Gemeinschaft suchen.

Zum Rahmenprogramm gehören neben Zitherklängen auch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern sowie lustige und besinnliche Verserl, die Georg Rechenauer vorträgt. Die Tatsache, dass die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist, hat übrigens den Umzug vom Paulusheim in das Pfarrheim St. Georg bedingt.

Grundsätzlich kann jeder spontan zur Weihnachtstube kommen, die um 17.30 Uhr beginnt und gegen 22 Uhr rechtzeitig vor Beginn der Christmette in der Pfarrkirche St. Georg zu Ende geht. Um die Vorbereitungsarbeit zu erleichtern und den Bedarf eines Fahrdienstes abschätzen zu können, wäre es jedoch wünschenswert, wenn sich Interessenten frühzeitig bei Astrid Kotter, Telefon 0 80 61/25 51 (gegebenenfalls auf Anrufbeantworter sprechen, Rückruf erfolgt), melden. Sie erteilt nähere Auskünfte und organisiert auch den Fahrdienst. tt

 

 


10.11.16 © OVB

Kolpingmitglieder zu Gast im OVB-Medienhaus

Kolping OVB

 

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Vertreter der Kolpingfamilie Bad Aibling waren gestern Abend zu Gast im OVB-Medienhaus in Rosenheim.

Nach einer Besichtigung des Studios von Radio Charivari und der OVB-Redaktion stand eine Diskussion mit Redaktionsleiter Willi Börsch und Norbert Kotter, verantwortlicher Redakteur für den Bereich Rosenheim und Region bei den OVB-Heimatzeitungen, auf dem Programm. Zum Abschluss wurden die Besucher noch von Ingrid Aßbichler durch das neue Druckzentrum geführt, wo sie den Andruck der aktuellen Ausgabe der Lokalzeitung mitverfolgen konnten. Maier

 


26.01.16 © OVB

Kolping plant Regionalmarkt

Bad Aibling – Die Regionalvermarktung und die Bedeutung regionaler Produkte bildet heuer das Schwerpunktthema im Jahresprogramm der Aiblinger Kolpingfamilie. Bei den Rückblicken von Schriftführerin Melanie Weiss und Chronist Sepp Davanzo wurde die Bandbreite des Angebots nochmals deutlich, die das vergangene Jahr geprägt hat.

Das gab Vorsitzende Margot Sibbers bei der Jahreshauptversammlung im Paulusheim bekannt. Höhepunkt wird ein dreitägiger Regionalmarkt im Herbst sein, für den die Vorbereitungen bereits angelaufen sind.

Vom gut besuchten Kinderfasching über den Jahresausflug und zwei erfolgreiche Altmaterialsammlungen bis hin zur Weihnachtsstube, die an Heiligabend Abend für einsame Menschen geöffnet ist, reichte die Palette der Aktivitäten. Monika Stacheder berichtete darüber hinaus, dass auch die Kolping-Nikoläuse wieder sehr stark gefordert waren. 89 Einsätze hatten sie 2015 zu absolvieren, die mit Spenden in Höhe von rund 2500 Euro honoriert wurden. „Wir bräuchten Verstärkung bei den Nikoläusen und auch bei den Engerln“, appellierte sie bei der Versammlung an die Mitglieder, sich für diesen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Pfarrer Georg Neumaier betonte, der Glaube sei das stabile Fundament für die erfolgreiche Arbeit der Aiblinger Kolpingfamilie, die auch im vergangenen Jahr in ihrem sozialen Engagement nicht nachließ. Das bewies der Kassenbericht von Schatzmeisterin Maria Grünwald, der nicht nur die solide finanzielle Basis des Vereins, sondern auch Spenden in Höhe von 11 955 Euro dokumentierte. Unter anderem kaufte die Kolpingfamilie als Geste der Verbundenheit mit der Dritten Welt zwei Milchkühe für Kleinbauern in Afrika und Indien. Nach den Terroranschlägen von Paris am 13. November stellte der Verein 1000 Euro für die Opfer zur Verfügung, denselben Betrag überwies Kolping zur Linderung der Not nach der Erdbeben-Katastrophe in Nepal. „Hinzu kamen noch etliche Spenden vor Ort“, so Grünwald, die ebenso wie der Vorstand des Vereins von den Versammelten einstimmig entlastet wurde. Ebenfalls einstimmig wurden Reinhard Landkammer und Kurt Kehl wieder zu Kassenprüfern bestellt, deren Wahl satzungsgemäß erforderlich war. Ein großer Ausgabeposten wird in diesem Jahr die notwendige Restaurierung der Vereinsfahne sein, die mit Kosten um die 5000 Euro zu Buche schlägt. Bei der Kolpingfamilie herrscht jedoch Einigkeit darüber, das soziale Engagement deswegen auf keinen Fall zu verringern.

Einen besonderen Applaus gab es an diesem Abend für Ewald Schuler, dem kürzlich der Sozialpreis der Stadt Bad Aibling verliehen worden war (wir berichteten). Mit ihm und Alfons Baumann, der diese Auszeichnung der Stadt bereits vor einigen Jahren erhalten hat, kommen damit zwei Aiblinger Sozialpreisträger aus den Reihen der Kolpingfamilie. „Darauf sind wir stolz“, sagte Vorsitzende Margot Sibbers.


16.01.16   © OVB

Kolping spendet 2000 Euro
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2000 Euro aus dem Erlös der jüngsten Altmaterialsammlung hat die Kolpingfamilie Bad Aibling jetzt gespendet.

1500 Euro überreichten Vorsitzende Margot Sibbers (links) und Schatzmeisterin Maria Grünwald zusammen mit Pfarrer Georg Neumaier (Zweiter von links) an Franz Wallner. Er betreut die Friedensflotte Bayern, die jährlich einen internationalen Segelturn für Jugendliche organisiert, der für Frieden und Toleranz wirbt. Das Projekt wird von der Erzdiözese München und Freising unterstützt. Weitere 500 Euro gingen an den Förderverein „Integriertes Wohnen Schießstattstraße Rosenheim“, der Behinderten ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben in einer Wohngemeinschaft zu führen. reisner


09.01.16

Anekdoten und feinsinniger Humor
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Sie unterhielten die Senioren bestens: Fritz Mayr (links) und sein Partner Hubert Huber. Davanzo
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Bad Aibling – Über einen gelungenen Jahresauftakt freut sich die Kolpingfamilie Bad Aibling. Mayr gab zahlreiche lustige Geschichten und Anekdoten zum Besten und begeisterte mit der Perfektion, mit der er das Spiel auf der Maultrommel beherrscht.

Kein Platz war in der Johannisstube des Paulusheims beim traditionellen Seniorennachmittag mehr frei. Gespannt verfolgten die Besucher das Programm, das Fritz Mayr, der ehemalige Chefredakteur der Abteilung Volksmusik des Bayerischen Rundfunks, und sein Partner Hubert Huber vorbereitet hatten. Huber hat in München Musik studiert und war 36 Jahre Domorganist in Freising.

Hubert begleitete ihn auf dem Harmonium.

Von Witzen mit feinem Hintersinn, die auch die anwesende Geistlichkeit nicht verschonten, bis hin zum mannigfachen Liedgut von Wastl Fanderl reichte die Palette dessen, was die beiden Akteure an diesem Nachmittag zu bieten hatten.

„Ihr habt uns mit Eurem Programm viel Freude bereitet“, lobte Kolpingvorsitzende Margot Sibbers den Auftritt des Duos, der von den Besuchern mit viel Applaus belohnt wurde. Bei Kaffee und Kuchen sowie einer kleinen Brotzeit blieb an diesem Nachmittag auch noch genügend Zeit zum Ratschen. tt


31.12.15   © OVB

Fritz Mayr am Samstag zu Gast bei Kolping

Bad Aibling – Unter dem Motto „Lustige Gschicht’n, Anekdoten und a Musi dazu“ steht eine Veranstaltung im Paulusheim, zu der die Kolpingfamilie ihre Senioren und Angehörige verstorbener Mitglieder am Samstag, 2. Januar, 13.30 Uhr, im Paulusheim einlädt. Wer einen Fahrdienst benötigt, kann sich bei der Kolpingvorsitzenden Margot Sibbers unter Telefon 0 80 61/42 33 melden.

Das Programm bestreiten Hubert Huber und Fritz Mayr, der ehemalige Chefredakteur der Abteilung Volksmusik des Bayerischen Rundfunks. Für Bewirtung ist gesorgt.
tt

 

Albert Niedermeyr© OVB

Bad Aibling – Eine große Trauergemeinde, darunter Bürgermeister Felix SchNiedermeyrwaller und zahlreiche Stadträte, begleitete Albert Niedermeyr auf dem Aiblinger Friedhof zu seiner letzten Ruhestätte. Der gelernte Bäckermeister, dessen Wiege in Sonnendorf bei Erding stand, kam 1957 mit seiner Frau Herta nach Bad Aibling, wo das Ehepaar viele Jahre ein Lebensmittelgeschäft in der Harthauser Straße betrieb.

Der Ehrenvorsitzende der örtlichen Kolpingfamilie war nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 92 Jahren verstorben. Pfarrer Georg Neumaier bezeichnete ihn in seinem Nachruf als einen „liebenswerten Menschen, der viele Spuren in unseren Herzen hinterlassen hat“.

Fast 70 Jahre gehörte Niedermeyr der Kolpingbewegung an, von 1978 bis 1984 stand er an der Spitze der Aiblinger Kolpingfamilie. Deren Vorsitzende Margot Sibbers würdigte sein „großartiges Engagement“ für den Verein. Er habe nie resigniert, sein Gottvertrauen habe Vorbildcharakter gehabt. Vorsitzende Angelika Fabian nahm für den Gesangverein Concordia Kolbermoor Abschied von einem verdienten Mitglied. Für den Veteranen- und Reservistenverein Bad Aibling sprach Karl Scherer ehrende Worte. Er erinnerte unter anderem daran, dass Nieder meyr im Zweiten Weltkrieg als Frontsoldat in Holland, Frankreich und Russland eingesetzt gewesen sei. Zu den Klängen eines Trauerchorals senkten sich die Fahnen der Vereine am offenen Grab zu einem letzten Gruß für einen beliebten Mitbürger. tt

Nachruf

 

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