Kolpingfamilie Bad Aibling

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24.01.17

Kolping zieht Bilanz

Bad Aibling – Zur Jahreshauptversammlung trifft sich die Kolpingfamilie Bad Aibling am kommenden Samstag, 28. Januar, im Paulusheim.

Der Zusammenkunft, die um 20 Uhr beginnt, geht um 18 Uhr ein Dankgottesdienst in der Georgskirche voraus. Die Bewirtung im Paulusheim erfolgt ab 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Rechenschaftsberichte von Vorsitzender Margot Sibbers und Schatzmeisterin Maria Grünwald


02.02.17  © OVB

Kolpingfamilie zieht Bilanz: Trotz hoher Kosten spendabel

Einen Scheck über 1000 Euro überreichten Schatzmeister Maria Grünwald (links) und Monika Stacheder, die Organisatorin des Kolping-Niklolausdienstes (rechts), an Karola Specht-Garnreiter von der Schwangerenberatung des Vereins Donum Vitae in Rosenheim.

Rund 6500 Euro hat die Kolpingfamilie Bad Aibling im vergangenen Jahr für die Restaurierung ihrer Fahne ausgegeben. Das ist der Grund dafür, warum 2016 ein leichtes Minus in der Vereinskasse entstand, von dem Schatzmeisterin Maria Grünwald bei der Jahreshauptversammlung im Paulusheim berichtete.

Bad Aibling – Trotz der großen Investition schraubte der Verein sein soziales Engagement nicht zurück. Mehrere tausend Euro wurden auch im abgelaufenen Jahr wieder für soziale Zwecke gespendet. Erst kürzlich konnte die Kolpingfamilie aus dem Erlös des Nikolausdienstes 2000 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen. Je 1000 Euro gingen an die Schwangerenberatung von Donum Vitae in Rosenheim und an das Projekt „Omnibus“ des Franziskanerordens in München. Er stellt Eltern von krebskranken Kindern, die oft über lange Zeit stationär in der Landeshauptstadt behandelt werden müssen, eine günstige Wohnmöglichkeit zur Verfügung und bietet ihnen auch seelische Betreuung an. „Wir stehen finanziell weiterhin sehr gut da“, bilanzierte Grünwald.

Dass die Kolpingfamilie im vergangenen Jahr auch wieder recht aktiv war, das ging aus den Jahresberichten von Schriftführerin Melanie Weiß und Chronist Sepp Davanzo hervor. Die Palette des Angebots reichte von gemeinsamen Gebetsabenden über Ausflüge, Vorträge und die zweimal im Jahr stattfindenden Altmaterialsammlungen bis hin zur Weihnachtsstube, in der sich im Vorjahr am Heiligen Abend so viele Besucher wie noch nie einfanden.

Ein voller Erfolg war wieder die Nikolausaktion. Organisatorin Monika Stacheder berichtete von 84 Einsätzen, die sieben ehrenamtliche Nikoläuse bewältigten. „Wir mussten sogar einige Aufträge absagen, weil uns Nikoläuse und insbesondere Engel als Begleiter fehlten“, berichtete sie der Versammlung. Ebenfalls erfolgreich war 2016 erneut die Arbeit von Marlene Liegl, die seit Jahren gebrauchte Briefmarken sammelt und dem Kolpingwerk zur Verfügung stellt. Es erhält hierfür Geld, mit dem unter anderem die Ausbildung von Jugendlichen in der Dritten Welt gefördert wird. Insgesamt fünf Kilo Briefmarken wurden bei ihr abgegeben.

Vorsitzende Margot Sibbers zeigte sich stolz auf das große Engagement der Mitglieder und dankte ihnen zusammen mit ihrem Stellvertreter Franz Besel dafür. Pfarrer Georg Neumaier, zugleich Präses der Aiblinger Kolpingfamilie, bezeichnete den Gründer der Kolpingbewegung, Adolph Kolping, in seinem Grußwort als einen „Gesellschaftsveränderer im positiven Sinn“. Er rief die Mitglieder auf, weiterhin in seinem Sinne zu handeln. „Er ist und bleibt ein Vorbild für uns“, so der Geistliche.

Nach der einstimmig erfolgten Entlastung des Vorstands standen noch ein paar Personalien auf der Tagesordnung, die Besel zügig abwickelte. Reinhard Landkammer und Kurt Kehl wurden in ihren Ämtern als Kassenprüfer bestätigt, Fred Hirsinger ist neuer Fähnrich. Unterstützung erhält Bannerträger Bernhard Dietrich. Ihn vertritt im Bedarfsfall künftig Theo Anderl. tt

 


13.01.17

Kolping blickt zurück in die 60er-Jahre

Bad Aibling – Auf großes Interesse stieß ein Vortrag von Stadtrat Dieter Bräunlich beim traditionellen Seniorennachmittag der Aiblinger Kolpingfamilie zum Jahresbeginn.

Er hatte aus dem umfangreichen Bestand seines verstorbenen Vaters mehrere Dutzend Lichtbilder zusammengestellt und entführte die Kolpingmitglieder in die 60er-Jahre. So manche Erinnerung wurde wach, zum Beispiel an das alte Paulusheim, das bis 1964 die Herberge der Aiblinger Kolpingfamilie war.
Die Aufnahmen belegten aber auch, wie aktiv der Verein bereits damals war, und ließen zudem viele Gesichter längst verstorbener Mitglieder wieder lebendig werden.Die Bilder zeigten unter anderem Geistlichen Rat Anton Pfäffl, viele Jahre Stadtpfarrer von Maria Himmelfahrt, in geselliger Runde oder den langjährigen Aiblinger Kolpingvorsitzenden Ludwig Reiner bei einer Verabschiedungsfeier.

Einen besonderen Hauch von Nostalgie versprühten jene Dias, die Bräunlichs Vater damals von der Weihe der Glocken für die neue Georgskirche gemacht hat. Sie fand einst auf dem Vorplatz des Gotteshauses statt. Findet sich heute dichte Bebauung im Umfeld der Kirche, war sie vor rund 50 Jahren ringsum von grüner Wiese umgeben.

Nach der Diaschau hatten die Senioren noch genügend Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen. Kolpingvorsitzende Margit Sibbers und einige Helferinnen sorgten für die Bewirtung der Vereinsmitglieder. An Bräunlich erging dabei zudem der einhellige Wunsch, bei nächster Gelegenheit mit einer Fortsetzung der Diapräsentation aus dem Bestand seines Vaters aufzuwarten. tt


28.02.17

Volles Haus beim Kolping-Kinderfasching

Kinderfasching

© OVB

Volles Haus gab es wieder beim Kinderfasching der Kolpingsfamilie Bad Aibling.

Es herrschte ausgelassene Stimmung mit der Band „Down Town“, der Oberlandler-Kindergarde mit Prinzenpaar und den drei Showtanzgruppen des TuS unter Leitung von Karin Kühbandner. Einen Orden erhielten dabei Monika Hosters und Hedwig Wagner. Maria Grünwald und Franz Besel waren die Organisatoren. Außerdem waren etliche fleißige Kolping-Helfer im Einsatz – vom Küchenteam bis hin zur Süßigkeiten-Ausgabe. Im Kolpingstüberl fand parallel dazu ein ebenfalls gut besuchtes Treffen der Senioren statt.


05.04.17

Kolping spendet für Waisenhaus in Indien

 

Indien

© OVB

Kurt Kehl von der Kolpingfamilie Bad Aibling (rechts) gehörte einer Delegation an, die mit Pater Baltharaju Banda (Mitte), der als Kaplan im Stadtkirchenverbund wirkt, in dessen indische Heimat reiste.

Kehl übergab bei dieser Gelegenheit in Durgavathi-Bihar im Norden des Landes den Reinerlös des Kinderfaschings der Aiblinger Kolpingfamilie an das Waisenhaus St. Johannes, das die Indian Missionary Society (IMS) betreibt. Auch Kaplan Banda gehört diesem Orden an, in dessen Namen sich Pater Suraj Mathew (links) für die Spende in Höhe von 300 Euro bedankte, die durch private Zuwendungen noch deutlich aufgestockt wurde.

 


25.03.17

Kolping und „Neon“ widmen sich dem digitalen Dauerstress

 

Dauerstress

Viele Menschen benutzen oft mehrere Stunden am Tag ihr Smartphone. Über Nutzen und Gefahren dieses modernen Kommunikationsmittels klärt Benjamin Grünbichler vom Suchthilfenetzwerk „Neon“ auf. re

© OVB

Bad Aibling – Benjamin Grünbichler, der Geschäftsführer des Suchthilfe-Netzwerks „Neon“ im Landkreis Rosenheim, kennt die Gefahren, die von einer zu intensiven Nutzung des Smartphones ausgehen.

In Zusammenarbeit mit der Kolpingsfamilie Bad Aibling möchte er am kommenden Montag, 27. März, im Rahmen eines kostenlosen Infoabends darüber aufklären. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Paulusheim in Bad Aibling (Harthauser Straße 1) und ist ein Angebot für Interessenten aus dem gesamten Landkreis.

Zur Zielgruppe gehören neben Jugendlichen, die ihr Smartphone oft mehrere Stunden am Tag nutzen, vor allem auch Lehrer, Erzieher und Eltern von Kindern, denen der Umgang ihres Nachwuchses mit dem Handy Sorgen bereitet. Grünbichler geht bei seinen Ausführungen unter anderem auf eine Studie der Universität Bonn ein, die belegt, dass eine exzessive Smartphone-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten hervorrufen kann. Er wartet auch mit praktischen Tipps auf, wie man ihnen einen vernünftigen Umgang mit dem Handy vermitteln kann. Außerdem stellt er technische Möglichkeiten vor, die zur Reduzierung einer übermäßigen Smartphone-Nutzung beitragen können. Grundsätzlich verteufeln will der Referent das moderne Kommunikationsmittel allerdings nicht. Seinen Vortrag hielt er auch schon im OVB-Forum. Er stieß damals auf sehr großes Interesse.

„Das Thema ist brandaktuell und hat große gesellschaftliche Bedeutung. Deshalb greifen wir es bewusst auf, um praktische Lebenshilfe geben zu können“, sagt die Bad Aiblinger Kolpingvorsitzende Margot Sibbers. Mit „Neon“ habe man einen kompetenten Partner an der Seite. Nach seinen Ausführungen steht Grünbichler auch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. tt

 


12.08.17    © OVB

Die gute Nachricht

Die Kolpingfamilie Bad Aibling setzt wieder einmal ein Zeichen in ihrem Bemühen, einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen zu leisten.

Kolpingsfamilie Bad Aibling spendet Brunnen für Afrika

Ohne Gegenstimme beschloss der Vorstand in seiner jüngsten Sitzung, einen Brunnen für Afrika zu spenden. Das Projekt wird mit dem Internationalen Kolpingwerk abgewickelt, das mit sehr viel Erfahrung in der Dritten Welt tätig ist. Um die Errichtung des Brunnens zu finanzieren, spendet der Verein einen Betrag in Höhe von 1700 Euro. Auch zwei Kühe für Bauern in Afrika und Indien hat die Kolpingsfamilie bereits gekauft, vor wenigen Monaten unterstützte sie ein Waisenhaus in Indien mit einer Geldspende. „Uns ist soziales Engagement für Bedürftige in der Region und in Entwicklungsländern gleichermaßen wichtig“, so die Aiblinger Kolpingvorsitzende Margot Sibbers. Das Geld stammt aus dem Erlös von Veranstaltungen und Aktionen, die der Verein regelmäßig durchführt, um ihr soziales Engagement finanzieren zu können. tt

 

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